Leichtbauschornstein

Der Leichtbauschornstein stellt unter den Schornsteinen und auch innerhalb der Schornsteinbausätze die schnellste Montagelösung dar. Ob dies nun durch Handwerker oder durch den Heimwerker selbst ausgeführt wird, spielt dabei keine Rolle. Durch eine schnelle Montage spart sich der Bauherr, wenn er den Aufbau in Auftrag gibt, Geld und bei der Eigenmontage Zeit.

Infos zum Leichtbauschornstein

Der Leichtbauschornstein ist gleichermaßen für den Einsatz im Innenbereich, als auch als Außenschornstein  geeignet. Zur Anwendung kommen, abhängig vom Hersteller, unterschiedliche Aufbauvarianten. Grundsätzlich besteht der Schacht beim Leichtbauschornstein aus feuerbeständigem und äußerst leichten Calciumsilikat. Als Einsatz und eigentliches Abgasrohr wird oft ein Edelstahlinnenrohr verwendet. Hierbei spricht man auch von einem Edelstahlschornstein doppelwandig. Im Gegensatz zu anderen Schornsteinbausätzen werden die Schachtelemente nicht mit Mörtel verbunden, sondern mit einem Spezialkleber und anschließend mit Schrauben befestigt, was dann auch der Punkt beim Leichtbauschornstein ist, wo erheblich Zeit eingespart wird. Die Elemente müssen einmal vorbehandelt werden, wenn sie anschließend überputzt werden sollen. Genauso ist auch das Streichen oder Tapezieren vorbehaltlos und ohne Einschränkungen möglich. Ebenfalls ein Unterschied vom Leichtbauschornstein zu anderen Produkten stellt die Tatsache dar, dass durch die Schachtelemente kein Fundament notwendig ist. Eine kleine Platte aus dem selben Material wie die Elemente und den Massen des Schachtinnendurchmessers wird am Boden an der entsprechenden Stelle fixiert. Dann kann direkt mit dem Aufbau des eigentlichen Schornsteins begonnen werden. Genauso ist es aber möglich, den Leichtbauschornstein überhaupt nicht auf den Boden aufzusetzen, sondern beispielsweise direkt auf Augenhöhe auf einer an der Wand angebrachten Halterung beginnen zu lassen.

Vor dem Kauf des Leichtbauschornstein

Vor einer Anbringung eines Leichtbauschornstein müssen Höhe, Durchmesser, Anschlüsse und weitere Masse festgelegt und bestimmt werden. Der Rohrdurchmesser reicht beim Leichtbauschornstein von ungefähr 110 bis 400 Millimeter. Unterschieden wird in der Schachtdicke meist zwischen der Verwendung für Festbrennstoffe oder für Öl und Gas. Für Festbrennstoffe wird eine größere Plattendicke von ungefähr 60 Millimeter verwendet. Das Laufmetergewicht des Schornsteins, in Abhängigkeit von der Dicke des Innenrohrs und somit dem gesamten Schornsteinumfang, beträgt lediglich zwischen etwa 15 bis 40 Kilogramm. Bei anderen Schornsteinsystemen wiegt dabei alleine schon der Socken zwischen 100 und 200 Kilogramm.

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